Moderne Space Opera

5. Juni 2013

Wer sich viel mit Phantastik beschäftigt, ist sich vermutlich keines Mangels an klassischer Space Opera bewusst: Perry Rhodan, Star Trek, Star Wars, Kampfstern Galaktica, Battletech, Raumpatroullie Orion, Buck Rogers… die Liste könnte diesen gesamten Beitrag füllen. Dennoch möchten wir einen weiteren Namen zu dieser Liste hinzufügen: O.R.I.O.N. Space Opera.

Wie kommen wir auf diese Irrsinnsidee?

Sehr einfach: Wir möchten keine der oben genannten Serien kopieren, sondern etwas völlig Neues erschaffen. Nicht so düster wie „Kampfstern Galaktica“, nicht so positiv utopisch wie „Star Trek“. Nicht so millitaristisch wie „Perry Rhodan“ und ohne „Geek-Faktor“ wie „Raumpatroullie Orion“.
O.R.I.O.N. Space Opera wird moderne, temporeiche Science Fiction erzählen, die auch so manchen SF-Muffel erreichen will.

Zwar verzichten auch wir nicht auf technologische Spielereien, Raumschlachten und fremde Welten – schließlich ist das die Würze jeder Space Opera. Der Fokus liegt aber nicht auf dem Beschreiben von Dingen oder Orten, sondern auf dem Erzählen von Geschichten. Ohne die SF-Elemente würde man diese vielleicht eher dem Bereich Abenteuer, Dark Fiction oder Fantasy-Fiction zuordnen.

Dabei ist die Grundidee recht klassisch: Die Handlung spielt im 4. Jahrtausend an Bord eines Raumkreuzers, der viele Jahre lang unterwegs sein wird, um eine geheime Mission in einem bisher unbekannten Bereich der Galaxis zu erfüllen. Bis auf den Kommandanten und seine Stellvertreterin weiß nicht einmal die Besatzung, worin diese Mission besteht. Auffällig sind jedoch die vielen Wissenschaftler an Bord, auch wenn der Kreuzer eigentlich ein militärisches Schiff ist. Die einzig verlässliche Information ist, dass die Orion viele Jahre lang fernab des von Menschen besiedelten Raumes sein wird. Eine Aussicht, die eine besondere Anziehungskraft auf einen bestimmten Menschenschlag hat. So finden sich unter der Besatzung mehrere Freiwillige und „Freiwillige“, für die es andeswo keinen Platz gab.

Vor diesem Hintergrund erzählen unsere Autoren Antje Ippensen, Guido Krain und Margret Schwekendiek spannende Geschichten, die uns restlos überzeugt haben.

Den Anfang der Serie macht im Mai 2014 eine Novellensammlung, in der die Autoren das O.R.I.O.N.-Universum und die Helden vorstellen. Danach werden jedes Jahr zwei Romane folgen, die jeweils im Mai und Oktober erscheinen.

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